Die Krankenhaus-Fachabteilung der Inselklinik Heringsdorf / Haus Kulm 
VORGESTELLT VON EINER EHEMALIGEN PATIENTIN FÜR PATIENTEN

Tagesstruktur

Mahlzeiten

Frühstück:   6.30 -   9.00 Uhr
Mittag:      11.45 - 13.00 Uhr
Abendbrot: 17.30 - 19.00 Uhr

Therapien

(7.00 - 7.30 Uhr Frühsport) *
[8.00 - 8.15 Uhr Gruppenforum]****
(8.15 - 8.45 Uhr Ärztl. Sprechstunde)***
(8.30 - 9.00 Uhr Meditative Morgenbewegung)
**
 9.00 - 12.00 Uhr &
14.00 - 17.00 Uhr

 

*  Informationen zum Frühsport finden Sie im Abschnitt: Sport.
** Informationen zur meditativen Morgenbewegung erhalten Sie im Abschnitt: Entspannung.

 

***
ÄRZTLICHE SPRECHSTUNDE

Wenn Sie mit Ihrer betreuenden Ärztin Probleme außerhalb des Gruppenforums besprechen möchten, dann haben Sie die Möglichkeit, die tägliche Sprechstunde im Rahmen der oben genannten Sprechzeit aufzusuchen. Natürlich können Sie auch warten, bis Sie ohnehin einen Termin bei ihr haben, aber manchmal ist ein Problem doch dringend...


**** GRUPPENFORUM

Obwohl das Gruppenforum "keinen therapeutischen Anspruch" (Zitat: Dr. Kyber) besitzt, sei es hier erwähnt, denn zum einen ist es eine feste Größe im täglichen Ablauf und zum anderen ist es für den einen oder anderen Patienten doch schon ein kleines bisschen Therapie, insbesondere dann, wenn er z.B. Probleme im Umgang mit Menschen hat. 
(Mich jedenfalls kostete es immer einige Überwindung, das Gruppenforum aufzusuchen.)


Es findet täglich (außer montags => siehe unten:Themenforum) statt und wird von manchen Patienten scherzhaft als "Morgenandacht", "Morgengebet", "Märchenstunde", ... tituliert. Im Gruppenforum trifft man sowohl auf die Patientender eigenen bezugstherapeutischen Gruppe als auch auf die behandelnde Ärztin und dieCotherapeutin, die man, wie an anderer Stelle schon erwähnt, landläufig auch "Schwester" nennt.

Das morgendliche Treffen soll die Möglichkeit bieten, kurz und knapp über die eigene Befindlichkeit und auch über besondere Erlebnisse zu berichten.
Ich persönlich hatte da meist so meine Probleme, aber das lag (liegt) wohl eher an mir als an den anderen Patienten. 

Machen Sie Ihre eigenen Erfahrungen mit dem Gruppenforum! 

Vielleicht ist es für Sie (und Ihre Mitpatienten) nützlich, wenn Sie noch Folgendes wissen:
Sie entscheiden selbst, ob, was und wie viel Sie sagen möchten. Manchmal hat man einfach einen "schlechten Tag". Geben Sie dann ruhig an den nächsten Patienten weiter, wenn Sie sich nicht in der Lage fühlen, etwas zu sagen. 
Und wenn Sie zu den "Schnattertaschen" gehören
, dann denken Sie bitte auch daran, dass es für andere Patienten ein Problem sein könnte, wenn die "Schnattertasche" gar nicht mehr aufhören will zu schnattern!

**** THEMENFORUM

Das Themenforum findet anstelle des Gruppenforums an jedem Montag von 8.00 - 8.50 Uhr in einem etwas größeren Rahmen (alle Patienten der Krankenhausabteilung [maximal 25]) statt. Sie haben die Möglichkeit, einen Themenvorschlag zu unterbreiten. Dies können Sie tun, indem Sie einen Zettel in die dafür vorgesehene Box einwerfen, die Sie in Ihrem Gruppenraum finden. Wenn Sie möchten, können Sie den Zettel mit Ihrem Namen versehen, Sie können aber Ihren Vorschlag auch anonym unterbreiten.

Falls Sie die Absicht haben, Ihre Mitpatienten sowie die anwesende Ärztin und die Therapeutin gleich in Ihrem ersten Themenforum Bauklötzer staunen zu lassen, dann lernen Sie schon mal die folgenden Regeln auswendig, denn diese werden zu Beginn eines jeden Forums zusammengetragen. Sie können so nach Herzenslust gleich schon an dieser Stelle glänzen!
Regeln:

  1. Jeder ist sein eigener Steuermann.
  2. Innere und äußere Störungen gehen vor.
  3. Ich spreche in der Ich-Form.
  4. Alles, was gesagt wird, bleibt im Raum.

Es ist - zumindest am Anfang - ein bisschen "wie in der Schule", aber wenn Sie auch zu der Berufsgruppe gehören, die in der Klinik sehr häufig vertreten ist, dann kennen Sie das ja - nur dass Sie sonst derjenige sind, der die Fragen stellt. 

Ansonsten gibt es zum Themenforum nicht viel zu sagen - nur: Machen Sie Ihre eigenen Erfahrungen! Für so manchen Patienten ist dieses Forum eine Möglichkeit, ihn bewegende Probleme darzulegen und die Meinungen anderer Patienten zu hören, sie zu bedenken und zu diskutieren. Manchmal kann das sehr hilfreich und anregend sein!


WEITER ZU:

Tagesstruktur

Sport

Entspannung

Körperwahrnehmung

Gestalten

Gesprächstherapie