Die Krankenhaus-Fachabteilung der Inselklinik Heringsdorf / Haus Kulm 
VORGESTELLT VON EINER EHEMALIGEN PATIENTIN FÜR PATIENTEN

Aufnahme


 1. Anmeldung an der Rezeption

Schon an der Rezeption werden Sie Ihre erste positive Erfahrung in der Klinik sammeln, denn mit Sicherheit treffen Sie auf eine sehr freundliche Mitarbeiterin bzw. auf den netten Herrn Schäfer, der sozusagen unter den "Rezeptionistinnen" der "Hahn im Korbe" ist.

Sie füllen ein Anmeldeformular aus, erhalten Ihren Zimmerschlüssel und ein wunderbares Beutelchen, in dem sich ein Kugelschreiber und Papier befinden.

 

(Dieses Beutelchen können Sie während Ihres Klinikaufenthaltes von Therapie zu Therapie tragen, gefüllt mit all den wichtigen Dingen, die man immer so bei sich haben "muss": Therapieheft, Zimmerschlüssel, Taschentücher, Schreibzeug, Süßigkeiten, Zigaretten, ... Sie können sich Ihre Sachen aber auch unter den Arm klemmen oder in die Hosentasche stecken und das wunderbare Beutelchen unbenutzt am Ende Ihres Aufenthaltes mit nach Hause nehmen. Sie haben es soeben an der Rezeption geschenkt bekommen!)

Rezeption

 

Wenn Sie möchten, dann können Sie sich den Telefonanschluss in Ihrem Zimmer freischalten lassen

Sollten Sie mit dem Auto angereist sein, dann erfahren Sie an der Rezeption auch, wo Sie es parken können und Sie erhalten einen Schlüssel für den klinikeigenen Parkplatz. Falls der Parkplatz keine freien Kapazitäten mehr haben sollte, dann ist es kein Problem, einen Parkplatz auf dem Gelände des Hauses Gothensee zu bekommen. Es gehört ebenfalls zur Inselklinik und befindet sich nur wenige Minuten vom Haus Kulm entfernt.

ACHTUNG!!! Inzwischen ist der Preis für den Parkplatz der Klinik rasant in schwindelerregende Höhe geschnellt. Er kostet nunmehr 5,-€ pro Tag!!! Es gibt Alternativen! Mehr dazu HIER

Kleiner Flur an der Rezeption. Hier sind Infotafeln mit Freizeitangeboten zu finden. Wenn Sie diesen Flur entlang gehen, kommen Sie auch zum Planungsbüro, zum Raum, in dem das EKG gemacht wird, zum Waschmaschinenraum und zum Computerraum.


Bitte stürmen Sie jetzt nicht gleich mit Ihren Sachen in die oberste Etage, um Ihr Zimmer zu suchen. Die Mitarbeiterin der Rezeption informiert die Schwester der Krankenhausabteilung, die dann sofort ins Foyer eilt, um Sie in Empfang zu nehmen. Sie können während dieser Zeit in der Cafeteria Platz nehmen, die sich unmittelbar an der Rezeption befindet.

 

 

 

 


2. Begrüßung und Einführung durch die Schwester der Krankenhausabteilung

Die Schwester begleitet Sie behutsam auf Ihren ersten Schritten durch die Klinik und führt Sie sozusagen in die Gegebenheiten ein. Mit dem Aufzug geht es in die oberste Etage. Dort befindet sich die Krankenhausabteilung.

Wundern Sie sich während der Fahrt nicht über das "rasante" Tempo dieses "Geräts", es ist schon etwas betagt. Mit großer Wahrscheinlichkeit wären Sie zu Fuß schneller, aber da ist ja noch das leidige Gepäck, das Sie auf einen Kofferwagen verfrachtet haben, und mit diesem ist es ein sehr schwieriges Unternehmen, die Treppen zu erklimmen. Seien Sie also geduldig und fahren Sie lieber Aufzug!

Wenn die Schwester Sie in das Zimmer gebracht und Sie es "in Besitz" genommen haben, zeigt sie Ihnen auch den Speiseraum, der sich praktischerweise auf der gleichen Etage befindet. (Informationen zu den Gepflogenheiten im Speiseraum finden Sie in den => TIPPS auf dieser Seite.) 

Speisesaal


3. Cotherapeutische Aufnahme

Am ersten Tag, meist sehr zeitnah zu Ihrer Ankunft, findet auch die Cotherapeutische Aufnahme statt. Den Termin bekommen Sie von der Schwester.

Spätestens bei der Cotherapeutischen Aufnahme werden Sie bemerken, dass die Schwester eigentlich keine Schwester, sondern eine Cotherapeutin ist. Sie werden hier nämlich wieder auf die Schwester treffen, die Sie begrüßt hat, ach nein - sie heißt ja Cotherapeutin und das Schwesternzimmer heißt nicht Schwesternzimmer, sondern natürlich Cotherapie. Warum das so ist, habe ich bis heute nicht begriffen! Und deshalb sage ich auch "Schwester Silvia" und nicht "Cotherapeutin Silvia".

Die Schwester bereitet mit Ihnen gemeinsam die Ärztliche Aufnahme vor, indem sie Ihnen allerlei Fragen stellt und Ihren Patientenbogen für die Ärztin ausfüllt.

Stellen Sie sich darauf ein, dass Sie auch auf eine Waage "klettern" und Ihr Gewicht preisgeben müssen. 
Sollten Sie sich, so wie ich, über jedes Gramm, das zu viel ist, ärgern, dann ziehen Sie möglichst nur leichte Kleidung an und die Schuhe auf der Waage aus. Nehmen Sie die angezeigte Gewichtszahl jedoch nicht allzu ernst. Ich bezeichne diese Waage immer als "Schwindelwaage", denn sie zeigt immer mehr an als meine Waage zu Hause, und DIE STIMMT!

Auch der Blutdruck wird gemessen, aber das ist ja nicht so schlimm.

Nehmen Sie zum Termin Ihre Medikamente mit, denn auch die werden in den Patientenbogen eingetragen!

Von der Schwester bekommen Sie ein Blatt zur Unterschrift vorgelegt, auf dem Sie angeben sollen, ob Sie damit einverstanden sind, dass sich die Therapeuten des Krankenhausteams untereinander über Ihre Problematik austauschen dürfen, um die Therapiemaßnahmen für Sie in Ihrem Interesse gegenseitig abzustimmen. 
Natürlich können Sie dies auch ablehnen, jedoch habe ich bisher nur sehr positive Erfahrungen bezüglich der gegenseitigen Abstimmung im Krankenhausteam gemacht. Durch eine Zustimmung wird es für Ihre Ärztin und Ihre Therapeuten leichter, Ihnen tatsächlich eine optimale und individuell auf Sie ausgerichtete Behandlung  zusammenzustellen und gemeinsam mit Ihnen an aktuellen Problemen zu arbeiten.

 

Sie erhalten von der Schwester Ihr Therapieheft, in das sie für Sie die nächsten Termine einträgt (Arztgespräch, Blutentnahme, Klinikrundgang, Einführungsvortrag durch die Chefärztin, Gruppenforum). Den eigentlichen Therapieplan erhalten Sie erst, wenn das Arztgespräch stattgefunden hat, denn in diesem stimmt die Ärztin mit Ihnen auch die Therapie ab.

(Informationen zum Gruppenforum finden Sie HIER.)


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